Schlägt man den Wirtschaftsteil einer beliebigen Tageszeitung auf, so findet man, neben Berichten über allgemeine wirtschaftspolitische Tagesereignisse, fast ausschließlich Reportagen über Großunternehmen. Egal, ob es sich um Pleiten oder Erfolge handelt. Im Mittelpunkt des medialen Interesses stehen österreichische und internationale Großunternehmungen.
Diese Art der Berichterstattung, die sicher auch das politische Interesse der Regierenden widerspiegelt, täuscht aber ganz wesentlich über die Tatsache hinweg, dass der eigentliche Motor der heimischen Wirtschaft die kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) sind. Sie bilden die Grundlage der Unternehmenslandschaft und haben damit wesentlichen Einfluss auf die Wirtschaftsstruktur. In Betrieben mit weniger als 250 Beschäftigten, zu denen über 99 % aller privaten Unternehmen in Österreich zählen, arbeiten rund 70 % der unselbständig Erwerbstätigen. Zwei Drittel des Bruttoinlandsproduktes wird von diesen Betrieben erwirtschaftet.
Allein diese Zahlen machen klar, welch enorme wirtschaftliche, aber auch soziale und gesellschaftliche Bedeutung die KMU in Wahrheit haben und wie stiefmütterlich sie im Vergleich zu Großunternehmen von Politik und Medien behandelt werden.
Die hier vorgestellten Initiativen mit Schwerpunkt KMU sollen einen Beitrag dazu leisten, dass sich die unternehmerische Tätigkeit im Lande für kleine und mittlere Betriebe wieder lohnt und es Freude macht Unternehmer zu sein oder zu werden.
Nicht Banken fördern, sondern KMU - sie sind der Motor der heimischen Wirtschaft!
Nehmen Sie mich beim Wort und wir können gemeinsam viel für die Österreichischen Wirtschaftstreibenden erreichen.
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